Als Gestationsdiabetes bezeichnet man eine Kohlenhydratstoffwechselstörung, die erstmalig während der Schwangerschaft auftritt bzw. erkannt wird. Die Häufigkeit hat in den letzen Jahren zugenommen und beträgt ca. 5-10%.

In der Regel verläuft der Gestationsdiabetes milde und kann mit einer speziellen Diät behandelt werden. Die Diagnose erfolgt in der 24. Schwangerschaftswoche mit einer Routineuntersuchung, dem oralen Glucose Toleranztest (OGTT). Dabei werden 75g Glucose verabreicht und 3 Blutzuckermessungen durchgeführt (nüchtern, nach 1 und nach 2 Stunden).

Die Therapie besteht in der Mehrzahl der Fälle aus einer strengen Diabetesdiät, die mit wöchentlichen Blutzuckertagesprofilen überprüft wird. Dabei misst die Schwangere ihre Blutzuckerwerte unmittelbar vor und eine Stunde nach jeder Mahlzeit mit einem Blutzuckermessstreifen. In seltenen Fällen reicht die Diabetesdiät nicht aus und es muss zusätzlich eine Insulintherapie eingeleitet werden.

 

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